Korfu, Kassiopi und Umgebung

– das frühere Fischerdorf hat seinen Charme bewahrt –

Kassiopi

Kassiopi, ein Dorf an der Nordostküste, ist touristisch gut erschlossen und hat dabei seinen ursprünglichen Charme bewahrt. Der Ort ist überschaubar, sodass wir ihn bei einem Rundgang vom Dorfplatz aus vollständig erkunden kann.

MietwagenBus
Kerkyra1 Std.
35 km
1 Std. 15 Min.
3,90 €
Agios Spiridon 15 Min.
7,5 km
* 15 Min.
Sidari35 Min.
25 km
* 45 Minuten
3,40 €
(Stand: 2025)* nur in den Sommermonaten

Wir beginnen unsere Tour am Dorfplatz, wo auch die Busse halten. Wer mit dem Mietwagen anreist, findet den Parkplatz eine kleines Stück höher gelegen. Von hier aus gehen wir die Straße Richtung Hafen. Die Straße entlang gibt es zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, Tavernen und Bars.

– die Kirche Kassopítra in Kassiopi –

Und schon erreichen wir die Kassopítra, eine Kirche die zu den ältesten Korfus zählt. Besonders auffällig ist das zweigeschossige Wohnhaus, das sich auf dem Dach dieser Kirche befindet. Dieses Wohnhaus war ursprünglich nur über eine hölzerne Zugbrücke zugänglich, was es dem Priester ermöglichte, sich in Zeiten von Piratenangriffen in Sicherheit zu bringen.

Falls das Tor verschlossen sein sollte, kann man die Kirche über den Außenbereich der Casiopia Greek Taverna betreten. Diese Taverne befindet sich im Hafenbereich.

– Ruine der byzantischen Festung von Kassiopi –

Unser nächstes Ziel sind die Ruinen der alten Festung von Kassiopi. Der Pfad führt und direkt gegenüber der Kirche nach oben. Heute sind noch der beeindruckende Eingangsbereich und einige Mauern erhalten. Von der Festung aus hat man einen fantastischen Blick auf Kassiopi und den Hafen.

– der Hafen von Kassiopi –

Wir verlassen die Festung über denselben Weg und gehen hinunter zum Hafen. Kassiopi galt früher als Fischerdorf, auch heute sieht man hier noch einige Fischerboote. Trotz des Tourismus hat Kassiopi seinen ursprünglichen Charme bewahrt. Am Hafen kann man das Treiben auf dem Wasser beobachten oder in einer der Tavernen und Bars eine entspannte Pause einlegen. Anschließend geht es für uns weiter zu den Stränden.

Wir halten uns links vom Hafen und folgen der Straße, die angenehme im Schatten verläuft. Nach nicht einmal 10 Minuten blicken wir auf den Bataria Strand (auch Mpataria geschrieben) und die Badebucht Kanoni.

– umgeben vom blauen Meer: der Bataria Strand und die Badebucht Kanoni –

Die Kanoni Badebucht ist kein typischer Strand, hier gibt es weder Sand noch Kies. Stattdessen liegt man direkt auf den flachen Felsen oder kann sich eine Sonnenliege mieten. Der Zugang zum Meer erfolgt durch einen schmalen Weg durch die Felsen.

Der Bataria Strand ist ein reiner Kiesstrand, an dem Sonnenliegen bereit stehen. Direkt gegenüber liegt der Pipitos Strand, der ebenfalls ein Kiesstrand ist, auch hier stehen Sonnenliegen zur Verfügung.

Der Pipitos Strand ist zwar ebenfalls bekannt, jedoch in der Regel nicht so voll wie der Bataria Strand und unser absolutes Highlight. Obwohl viele Liegen belegt waren und einige mit ihren Handtüchern im Kies lagen, ist es hier angenehm ruhig gewesen. Der Blick von der Bucht auf das Meer ist einfach paradiesisch.

– der Pipitos Strand, unser Highlight in Kassiopi –

Alle drei Strände haben ihren eigenen Charme, doch eines verbindet sie: der Blick auf das blau glänzende Meer ist einfach fantastisch. Alle Strände eignen sich auch hervorragend zum schnorcheln, da es zwischen den Buchten viele Felsvorsprünge gibt.

Nach einem ausgedehnten Strandtag machen wir uns schweren Herzens auf den Rückweg. Wir können denselben Weg zurückgehen, den wir gekommen sind oder dem Straßenverlauf weiter folgen. So kommen wir an einer weiteren kleinen Bucht sowie am Kalamionas Strand vorbei.


Paleo (alt) Perithia

– gut erhaltene Gebäude in Paleo Perithia –

Heute fahren wir in ein Geisterdorf, Paleo Perithia ist ein verlassenes Dorf in den Ausläufern des Berges Pantokrator. Das Dorf wurde im 14. Jahrhundert gegründet und die meisten der heute noch stehenden Gebäude und Kirchen stammen aus dem 15. bis 17. Jahrhundert. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist der Ort verlassen, doch mittlerweile haben einige Tavernen dort Einzug gehalten. Bei einem Rundgang um das Dorf gibt es die Möglichkeit, die alten Häuser und Kirchen in einer historischen Atmosphäre zu erkunden. Da das Dorf in einer Höhe von 450 m liegt, bieten sich immer wieder schöne Ausblicke auf die Umgebung.

– Kirche Ag. Jakobus der Perser in Paleo Perithia –

Kloster Ypsilos Pantokratoras

Heute geht es hoch hinaus auf eine Höhe von 906 m. Wir fahren auf den höchsten Berg Korfus, den Pantokrator. An unserem Ziel erwarten uns wunderschöne Ausblicke und ein historisches Kloster. Den Gipfel erreicht man über eine gut ausgebaute Straße, welche uns in Serpentinen hinaufführt, das letzte Stück ist jedoch recht steil.

Oben angekommen hat man einen wunderschönen Blick auf Korfu das Meer und Albanien, doch leider hatten wir nicht besonders Glück mit den Wetter. Dies hat unserem Ausflug jedoch keine Abbruch getan. Das Kloster, der aufkommende Wind und die sich ständig ändernde Sonneneinstrahlung durch die Wolken sorgte für eine mystische Atmosphäre.

Ausblick vom Pantekrator
– der höchste Punkt Korfus, der Pantekrator –

Das Kloster Ypsilos Pantokratoras wurde im 14. Jahrhundert gebaut. Zu dieser Zeit gab es 23 Dörfer rund um den Pantokrator und die Einwohner entschieden sich für den Bau auf dem Berg. Pantokrator ist in der griechisch-orthodoxen Kirche ein Begriff für Jesus Christus.

Im 16. Jahrhundert wurde das Kloster zerstört, aber die Bewohner errichteten es erneut. Noch heute sind Wandmalereien aus früheren Zeiten im Kloster zu finden, die erhalten geblieben sind.

Auf dem Gipfel des Berges befindet sich das Kloster Pantokrator (Moni Pantokrator), welches im 16. Jahrhundert gebaut wurde. Das Kloster Pantokrator ist ein wichtiges religiöses und kulturelles Zentrum auf Korfu. Die Kirche des Klosters ist dem Pantokrator, also Christus als Allmächtiger, gewidmet. Die Innenräume sind mit schönen Fresken und Ikonen geschmückt, die biblische Szenen und Heilige darstellen. Heute ist es ein beliebtes Ziel für Touristen und Pilger, die die spirituelle Bedeutung des Ortes sowie die herrliche Aussicht genießen möchte.

Kloster Pantekrator

weitere Ziele

Agios Spiridon und Umgebung– umgeben vom Pantokrator.

Paleokastritsa und Umgebung – blau schimmerndes Meer und einige Badebuchten.

Kerkyra – Herzlich willkommen in der Inselhauptstadt!

Du bist auf der Suche nach weiteren Zielen? Kein Problem, direkt unter dem Beitrag findest zu weitere Vorschläge.


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