
Botanischer Park auf Kreta – ein grünes Paradies, entstanden aus der Asche eines verheerenden Waldbrandes.
Der botanische Park ist sowohl mit dem Mietwagen als auch mit dem öffentlichen Bus von Chania aus erreichbar. Ein Ticket für den Bus kostet 2,20 Euro, die Fahrzeit beträgt etwa 45 Minuten. Zwischen Hin- und Rückfahrt hat man ausreichend Zeit um den Park zu erkunden. Es lohnt sich, recht früh anzukommen, da es gegen Mittag doch ziemlich voll wird.
| Entfernungen | ||
|---|---|---|
| Chania | 30 Minuten | 19 km |
| Georgioupoli | 55 Minuten | 55 km |
| Rethymno | 1 Stunde 20 Minuten | 81 km |
Im Jahr 2003 führte ein umgeknickter Strommast zu einem unkontrollierbaren Feuer rund um das Dorf Skirdalou. Über 60 000 Olivenbäume, die mehr als 400 Jahre alt waren, wurden dabei zerstört, sämtliche Plantagen gingen in Flammen auf. Eine der betroffenen Familien engagierte sich daraufhin für die Gründung eines botanischen Parks auf Kreta.
Heute beträgt die Fläche des Parks um die 20 Hektar und beherbergt Obstbäume aus aller Welt, Zierpflanzen und Kräuter, mittendrin erinnert ein alter ausgebrannter Olivenbaum an die Brände.

Ein 2,5 km langer Weg führt durch unterschiedliche Bereiche des Parks. Für den Besuch solltet ihr etwa 2 Stunden einplanen. Ausgestattet mit einer Übersichtskarte des Parks kann die Tour beginnen.
Der Weg verläuft zunächst in serpentinenartigen Kurven bergab. Als zusätzliche Information: am Eingang des botanischen Parks stehen aus Holz gefertigte Wanderstöcke zur Verfügung. Auf dem Weg begegnen wir zahlreichen tropischen und mediterranen Pflanzen sowie Obstbäumen.



Nach etwa der Hälfte des Weges kann man eine Abkürzung nehmen. Ich empfehle allerdings, dies nicht zu tun, da wir uns noch nicht am tiefsten Punkt des Parks befinden. Unten im Tal erwartet uns eine besondere Atmosphäre. Da kommen wir an einem wunderschönen See vorbei, der nicht nur uns für eine Pause einlädt. Im gesamten Park begegnen uns immer wieder freilaufende Pfauen und Gänse. Besonders viele sehen wir hier unten.

Nach einer kleinen Pause geht es weiter, wir haben nun ungefähr die Hälfte der Strecke zurückgelegt. Hinter dem See geht man noch an einigen kleinen Tierfarmen vorbei. Danach geht es in Serpentinen nach oben, vorbei an vielen mediterranen Bäumen und Pflanzen, das letzte Stück führt über einen Weinhang.

Die Wege auf dem 20 Hektar großen Gelände sind sehr gut angelegt, sowohl der Wetg bergab, als auch bergauf, sind durch die serpentinenartige Anlage sehr gut zu bewältigen.
Auch wenn der Park viele Touristen anzieht, ist es zumindest am Morgen hier angenehm ruhig. Man kann dem Trubel des Tourismus ein wenig entkommen und den Rundgang in vollen Zügen genießen. Viel Spaß beim erkunden!
Tina

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