Wandern auf Korfu

Korfu – eine fantastische Insel für Wanderabenteuer in der Natur zwischen Bergen und Meer!

Rundwanderung – Gastouri (2025)

Startpunkt: Gastouri / Gesamtstrecke: 5,2 km / Höhenmeter: 240 m

Wir verlassen den Ort durch schöne, kleine Gassen, die von prächtigen Blumenbögen gesäumt sind, und gelangen zu der Kirche der Jungfrau Odigitria.

Von dort führt der Weg über schmale Gassen zu einem Platz mit zwei großen Platanen und dem Elisabethbrunnen. Die Kaiserin Elisabeth, besser bekannt als Sissi, schenkte diesen Brunnen den Dorfbewohnern, als Dank, dass sie viele schöne Stunden dort verbringen konnte. Die Platanen des Platzes sind bereits mehrere hundert Jahre alt und schenken wohlverdienten Schatten.

Leider beginnt hier unser nicht mehr aktueller Pfad. Dennoch ist die Umgebung wunderschön, mit kleinen Trampelpfaden, die manchmal kaum zu erkennen sind, bis wir vor einem abgesperrten Bereich stehen, der sicherlich ebenso schön gewesen wäre. Über eine schmale Straße kehren wir zum Brunnen von Sissi zurück und suchen von dort aus einen neuen Weg. Dieser führt uns über eine Treppe auf einen sehr schmalen Pfad, der an einem Privatgelände vorbeiführt, bis wir wieder auf einen größeren Weg stoßen.

Von hier aus machen wir uns auf den Weg zur Kirche Agia Kyriaki wo wir mit einem Panoramablick belohnt werden. Aber einen schönen Panoramablick gibt es nicht ohne Mühe, es gilt noch mal, einen schönen abenteuerlichen Weg hinauf zu bestreiten.

Jetzt dürfen wir uns endlich über die Belohnung freuen: direkt links von uns befindet sich Agia Deka, während wir vor uns auf Gastouri blicken.

Unser Blick erstreckt sich weiter über die Dörfer Sinarades und Pelekas bis zur Stadt Kerkyra. Wer den Korfutrail von Agii Deka bis nach Pelekas gewandert ist, kann hier stolz auf seine Leistung zurückblicken.

Laut der Legende wurde die kleine Kirche von Sissi besucht, die die Abgeschiedenheit dieses Ortes sehr geschätzt haben soll.

Wir machen uns auf den Rückweg und folgen dem Weg zurück nach Gastouri. Diese Tour war einfach wunderschön, durch das kleine Dorf Gastouri mit seinen engen Gassen, vorbei an schönen Kirchen und mit herrlichen Ausblicken auf Korfu.

Ein kleiner Tipp: Wenn ihr in Kerkyra startet, solltet ihr euch unbedingt eine Spanakopita bei Artopolis gönnen. Sie schmeckt bereits großartig, aber mit diesem Ausblick wird sie noch köstlicher. Natürlich könnt ihr auch bei eurem Lieblingsbäcker vorbeischauen, aber genießt eure Spanakopita auf jeden Fall bei diesem herrlichen Ausblick! 😉

Korfutrail – Agii Deka über Sinarades nach Pelekas (2023)

Startpunkt: Agii Deka / Gesamtstrecke: 16,6 km / Höhenmeter: 336 m / Stand 2023 ist die Route gut markiert.

Agii Deka ist ein typisches kleines Bergdorf mit schmalen Gassen und wunderschönen Ausblicken auf das Meer. Der heutige Startpunkt der Tour.

Der Weg führt uns weiter bis nach Alepochori, ein traditonelles Dorf mit wenigen Einwohnern. Im Zentrum des Dorfes befindet man sich direkt an der heiligen Kirche des Agia Paraskevi.

Sobald wir das Dorf verlassen haben, geht es weiter nach Kamari, ebenfalls ein kleines Dorf in dessen Zentrum eine Kirche liegt.

Wir verlassen Kamari über naturbelassenes Pfade und erreichen bald Sinarades.

Sinarades lädt mit seinen Tavernen und dem Dorfplatz zum Verweilen ein. Nach einer wohlverdienten Pause setzen wir unseren Weg in Richtung des Etappenziels – Pelekas – fort. Wir verlassen Sinarades durch kleines Gassen und Pfade und genießen dabei einen letzten Blick auf das Dorf sowie in die Richtung, aus der wir am Morgen gestartet sind.

Es ist vollbracht, die Insel ist überquert, man schaut nun auf die Küste der westlichen Seite von Korfu – es fühlt sich an wie ein Meilenstein.

Bald ist es soweit, das Ziel rückt in greifbare Nähe – nur noch ein paar Höhenmeter und das Ziel ist erreicht. Der Weg führt über die Hauptstraße hinauf nach Pelekas. Wer möchte, kann einen Abstecher zum Kaiser’s Throne machen, ansonsten endet die Etappe an der Kirche von Saint Nicholas. In Pelekas gibt es mehrere empfehlenswerte Tavernen, in denen man verweilen kann, bis der Citybus einen zurück nach Kerkyra bringt.

Diese Etappe ist anspruchsvoll und bietet zahlreiche wunderschöne Ausblicke. Sie führt vorbei an vielen kleinen Dörfern und deren Kirchen. Auf dem Weg sammelt man wieder viele eindrucksvolle Erlebnisse.

Korfutrail – Vatos bis Giannades (2023)

Startpunkt: Vatos / Gesamtstrecke: 7,15 km / Höhenmeter: 136 m / Stand 2023 ist die Route gut markiert.

Die nächste Korfutrail Etappe starten in dem Dorf Vatos, welches sich bis heute seine Ursprünglichkeit bewahrt hat. Ein Besuch ist besonders empfehlenswert aufgrund der schönen Ausblicke. Die besten Perspektiven bieten sich vom alten Dorfkern im oberen Teil des Ortes, hier beginnt unsere Tour.

Unser Weg führt uns über Feld- und Wiesenwegen vorbei an Schafsherden.

Noch ein Anstieg und dann haben wir die Tour für heute geschafft. Entlang der Straße hoch nach Giannades wird der Ausblick von Schritt zu Schritt schöner und ermutigt einen, auch die restlichen Höhenmeter noch zu meistern.

Angekommen im Bergdorf Giannades werden wir mit einem fantastischem Ausblick auf die Ropa-Ebene belohnt. Giannades selbst ist vom Tourismus noch sehr unberührt. Es gibt ein paar kleine Supermärkte, Tavernen und einen schönen Dorfplatz.

Rundwanderung – der Arkoudilas Rundweg (2021)

Startpunkt: Kavos / Gesamtstrecke: 7 km / Höhenmeter: xy m

Die Wanderung beginnt in Kavos, einem lebhaften Ort im Süden von Korfu, der für sein Nachtleben bekannt ist. Von hier aus führt uns der Weg südlich aus Kavos heraus, in eine ruhige Umgebung.

Nach einer Weile kommen wir an einem Betonbau mitten im Wald an, der einst als Beobachtungsposten der Deutschen im Zweiten Weltkrieg diente. Ein kleines Stück hinter dem Beobachtungsposten eröffnet sich eine wunderschöne Aussicht auf das Meer. An dieser steilen Klippe befindet sich der südlichste Punkt von Korfu, der einen spektakulären Blick auf die Küste und das tiefblaue Wasser bietet, ein Bild, welches wir niemals vergessen werden.

Die Wanderung führt uns weiter zu den Ruinen des Arkoudilas Klosters, welches im 17. Jahrhundert gebaut wurde. Die Ruinen bestehen aus den Überresten der ursprünglichen Klostergebäudes, gut erhalten sind u. a. das Eingangstor und der Glockenturm.

Ein Blick ins Innere der Ruine ist ebenfalls lohnenswert.

Oberhalb des Klosters haben wir nochmal einen herrlichen Ausblick auf den südlichen Zipfel von Korfu. Der Weg führt uns weiter durch ein Waldgebiet, hier beginnt der Abstieg. An der tiefsten Stelle der Wanderung überqueren wir einen meist trockenen Bach und gelangen anschließend zur Straße. Wer möchte, kann hier einen Abstecher zum Arkoudilas Strand machen, der ideal für eine erfrischende Badepause ist.

Der Weg führt weiter über Wiesen, durch Wälder und vorbei an Olivenhainen, die das ländliche Korfu prägen. Schließlich erreichen wir den künstlich angelegten See Moschopoulo. Von hier aus ist es nicht mehr weit zurück zum Ausgangspunkt in Kavos.

Diese Wanderung bietet eine perfekte Kombination aus Natur, Geschichte und unvergesslichen Ausblicken. Sie ist ideal für jeden, der die Schönheit von Korfu abseits der touristischen Pfade erleben möchte.

Rundwanderung – Nymfes (2019)

Startpunkt: Nymfes / Gesamtstrecke: 7,7 km / Höhenmeter: 240 m

Die Wanderung beginnt in Nymfes und führt durch einen Wald zu dem verlassenen Kloster Askitario. Das Kloster ist mit der Geschichte eines asketisch lebenden Mönches verbunden. Im 5. Jahrhundert kam der orthodoxe Pater Athenus Persus gegen den Willen seiner Eltern nach Nymfes und entschied sich, dort zu bleiben. Er errichtete mit eigenen Händen eine Höhle, um in Ruhe zu beten. Bis zu seinem Lebensende lebte er in dieser Höhle. Seine Eltern wollten ihm zu einem weltlichen Leben überreden. Er zog sich zum Gebet in seine Höhle zurück und ein herabfallender Felsbrocken begrub ihn unter sich, ihm zu Ehren, ließen seine Eltern das Kloster brauen.

Im Untergeschoss ist eine alte Ölpresse erhalten, die einen Einblick in die verschiedenen Phasen der Olivenölproduktion bietet, einschließlich der Becken, in denen die Oliven gewaschen wurden, und der eisernen Presse, die das Öl aus den Oliven presste.

Nach dem Durchqueren des Klosterhofs folgt ein kurzer Abstieg zu dem Gedenkstein des Eremtien und einer Höhlenkapelle.

Der Weg führt durch einen Laubwald hinab, bis ein Bach mit einer typisch griechischen Brücke erreicht wird. Auf der anderen Seite des Baches geht es wieder bergauf. Dabei werden Plantagen, schattige Wälder und Olivenhaine passiert, bis ein kleines, größtenteils unbewohntes Dorf erreicht wird, in dem sich nur ein einziger Bauernhof am Ende der Siedlung befindet.Unterwegs bieten sich immer wieder schöne Ausblicke auf die Natur sowie auf benachbarte Dörfer.

Nach dem Verlassen des Dorfes führt der Weg zur Ortschaft Platonas, einem traditionellen Dorf mit wenigen Einwohnern. Dort freuen sich die älteren Griechen freudestrahlend über Wanderer und heißen sie mit einem herzlichen „kali mera“ willkommen. Von dort aus beginnt der Rückweg nach Nymfes.

Rundwanderung – die Höhlen von Loutses (2019)

Startpunkt: Anapaftiria / Gesamtstrecke: 5,3 km / Höhenmeter: 320 m

Die Wanderung beginnt in Anapaftiria und ist ein unvergessliches Abenteuer. Der Weg führt uns am südlichen Fuß des Pantekrators entlang, dem höchsten Berg Korfus, und bietet wunderschöne Ausblicke auf die umliegende Landschaft.

Ausblick bis Agios Spyridon

Kurz nach dem Start der Tour erreicht man einen Platz mit Tischen und Bänken, hier geht es hinab in die Höhle Megali Grava, ein beeindruckendes Naturphänomen.

Nach dem Besuch der Höhle geht es über den steilen Pfad wieder hoch.

Im weiteren Verlauf geht es über kleine Pfade auf eine steinige Hochebene, diese wird überquert, bis es über teils felsige Pfade bergab geht, immer mit einem schönen Ausblick auf die Küste.

Ausblick auf Kassiopi

Der Weg wird wieder breiter und angenehmer zu wandern. Bald erreicht man eine große Höhle, die eher wie eine beeindruckende Schlucht wirkt. Die steilen Wände der Schlucht ragen über uns auf und schaffen eine einmalige Kulisse. Hier trifft man oft auf Schafsherden mit einem Hirtenhund, welcher die Herde beschützt.

Oben auf dem Weg angekommen, setzt man die Wanderung fort. Der Pfad wird zunehmend schmaler und verläuft entlang einer kleinen Mauer, die die Wanderer über die kleinen Pfade leitet. Dieser Weg führt zurück zur Straße nach Anapaftaria. Damit endet die wunderschöne Tour, die mit herrlichen Ausblicken auf die Umgebung belohnt.

Rundwanderung – Antinioti Lagune (2019)

Startpunkt: Agios Spyridion / Gesamtstrecke: 7,2 km / Höhenmeter: 130 m

Die Wanderung von Agios Spyridion durch die Antinioti Lagune, vorbei an der Ruine des Klosters Agía Ekateríni bis zum Almyros Strand, ist eine schöne und abweslungsreiche Route, welche uns auf dem Rückweg über das Endstück des Corfutrails führt.

Wir starten am Strand in Agios Spyridion, die Brücke führt uns über die Mündung der Lagune. Die Antinioti Lagune ist ein bedeutendes Feuchtgebiet, welches unter Naturschutz steht.

Wir folgen einem breiten Schotterweg, der uns durch die Natur führt. Bald darauf wechseln wir auf kleinere, schmalere Pfade, die uns zur Ruine des Klosters Agía Ekateríni bringen.

Von den Ruinen aus setzen wir unseren Weg in Richtung Almyros Strand fort. Der Sandstrand ist ideal für eine wohlverdiente Badepause. Hier kann man sich entspannen, schwimmen oder einfach die Sonne genießen, bevor es auf den Rückweg geht.

Der Rückweg führt uns über den Corfutrail, der sich durch ausgetretene und steinige Pfade auszeichnet. Diese Strecke verläuft direkt über die Klippen und bietet wunderschöne Ausblicke auf das Meer und die Küste Albaniens.

Wieder angekommen in Agios Spyridion kann man sich am Strand entspannen oder es sich in einer Taverne gut gehen lassen, um die Eindrücke des Tages Revue passieren zu lassen.

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