Kos, Tagesausflug zur Vulkaninsel Nisyros

– weiße aneinandergereihte Häuser, herzlich willkommen auf Nisyros! –

Morgens am Hafen von Kardamena, noch im Halbschlaf, mit dem ersten Frappé in der Hand, legt die Fähre ab. Die Überfahrt ist kurz und entspannt, keine Stunde später kommen wir schon in der kleinen Bucht von Mandraki auf Nisyros an. Der Anblick der Insel bleibt uns im Gedächtnis: strahlend weiße Häuser eng aneinandergereiht, direkt vor den dunklen und schroffen Felsen der Insel.

– der Ausblick auf die Ägäis –

Nikia auf Nisyros

Vom Hafen geht es mit dem Bus ins Inselinnere nach Nikia und schon die Serpentinen sind ein kleiner Vorgeschmack auf das, was kommt. Wir befinden uns nun am höchsten Punkt der Insel und haben einen wunderschönen Blick: rechts der Kraterrand mit seinen schroffen, teils ocker-und rötlich getönten Felswänden und geradeaus das blaue Meer und einzelne Inseln am Horizont.

Vom Dorfplatz führt eine Treppe direkt zu der schönen Kirche Issodia tis Theotokou. Die Kirche ist typisch wie aus einem Bilderbuch: strahlend weiße Mauern und kräftig blau abgesetzte Türen und Fenster.

– Die Kirche Issodia tis Theotokou –

Stefanos Krater

Nun geht’s hinunter ins Tal zum Krater, je näher man kommt, umso intensiver wird der Schwefelgeruch. Der Stefanos Krater ist ein aktiver Vulkan. Der Krater ist eine breite, fast mondartige senke, die man an einigen Stellen hinabsteigen kann. Die Ränder sind bunt gemustert: Ocker, gelb, rosarot – Farben, die durch mineralische Ablagerungen und heißen Dampf entstehen.

– im Inneren des Stefanus Kraters auf Nisyros –

Im Inneren des Kraters sieht man noch einige kleine Quellen aus den schwefelhaltiger Dampf aussteigt. Der Boden unter den Füßen fühlt sich anders an – stellenweise weich, porös, mit dünner Krustenbildung. Es ist faszinierend und ein bisschen unheimlich zugleich.

– der Stefanos Krater auf Nisyros –

Nach dem Vulkanabenteuer geht’s wieder zurück nach Mandraki. Der Ort ist klein und ideal um den Rest des Nachmittags zu entspannen. Schlendere durch die verwinkelten Gassen: schmale Treppen, kleine Höfe, schöne Hausfassaden mit bunten Pflanzen. Such dir eine Taverne mit Meerblick, bestell dir kleine Vorspeisenteller und genieße den Ausblick.

– zurück im Hafen von Kardamena auf Kos –

Am Nachmittag legt die Fähre zurück Richtung Kos ab. Die Überfahrt bietet noch mal Zeit, die Erlebnisse des Tages Revue passieren zu lassen: das schroffe Panorama des Kraters, die schöne weiß-blaue Kirche, das Gefühl in dem Vulkankrater zu stehen. Wieder ein Ausflug mit vielen tollen Erinnerungen und Bildern.


Weitere Tagesausflüge von Kos

three-island-Tour – kristallklares Wasser, sandige Buchten und griechische Inselatmosphäre.

Bodrum (Türkei) – eine wunderbare Möglichkeit, die Kultur der beiden Länder zu erleben.


Würde ich noch mal einen Ausflug nach Nisyros machen? Definitiv – das nächste Mal für ein paar Tage mehr. Die Insel strahlt eine solche Ruhe und Gelassenheit aus, man muss sie einfach noch mal besuchen.

Tina

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen